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Tipps für den Winter

Bäume und Sträucher –  Pflanzzeit

Verholzende Pflanzen werden ab Oktober bis April gepflanzt, solange der Boden frostfrei ist. Dabei sollte der Wurzelbereich mit Mulchmaterial bedeckt werden. Im Topf gezogene Pflanzen, sogenannte Containerpflanzen könne über das ganze Jahr gepflanzt werden.

 

Beetrosen

Beetrosen sollten für den Winter angeäufelt werden, um sie vor Frostschutz zu schützen. Man kann in dieser Zeit auch gut verrotteten Mist oder Kompost um die Pflanze anbringen. Strauch- und Kletterrosen müssen nicht angehäufelt werden.

 

Kübelpflanzen

Da Kübelpflanzen sehr frostempfindlich sind, werden sie im Winter ins Haus gestellt. Falls ein Umzug in das Haus nicht möglich ist, sollten die Kübelpflanzen vor Frostbeginn ins Haus gebracht werden und die Pflanzen vorübergehend mit einer Luftpolsterfolie abgedeckt werden. Während der Winterzeit befinden sich die Pflanzen in einer Ruhephase und dürfen nur minimal gewässert werden, auch ein Düngen sollte nicht vorgenommen werden.

 

Pflanzung von Gehölzen und Sträuchern

Das Gehölz oder den Strauch vor der Pflanzung eine Nacht ins Wasser legen und dabei beachten, dass man vorher beschädigte Wurzeln entfernt. Die Wurzeln müssen im Pflanzloch gut auseinandergespreizt werden und dürfen nicht umgebogen werden. Nachdem man die Pflanze zur Hälfte mit Erde aufgefüllt hat, muss man sie sofort mit starkem Strahl einschwemmen. Schlussendlich wird nochmals Erde draufgeschüttet und leicht festgetreten. Gehölze und Sträucher nicht tiefer pflanzen als sie in der Baumschule gestanden haben. Man erkennt das an der dunklen Farbe des Holzes, das bisher im Erdreich war. Als letzter Schritt sollte man einen Erdring um das Pflanzloch legen, um Gießwasser und Regen im Wurzelbereich ansammeln zu lassen.

 

Vortreiben von Blumenzwiebeln für die Winterblüte

Zwiebelgewächse können mit einem geringen Aufwand im Haus zum Blühen gebracht werden. Besonders gut eignen sich alle Hyazinthen und viele Narzissenarten, sowie Krokusse (ausgenommen gelbe) und eine beschränkte Anzahl von Tulpen. Botanische Tulpen gelten als schwer züchtbar und sollten deshalb gemieden werden. Ansonsten sollte man sich auf die einfachen und gefüllten frühen Tulpen konzentrieren. Mit ein wenig Erfahrung, kann man bereits zu Weihnachte sich an blühenden Zwiebeln erfreuen. Bekannte Namen sind die Weihnachtstulpen der Sorte „Brillant Star“, die Narzisse „Paperwhite“ und die Hyanzinthen. Präparierte Hyazinthen sind in der Lage, durch eine spezielle Behandlung früher zu blühen. Bis zu 10 Wochen können von der Anzucht bis zur Blüte vergehen, deshalb sollte man bereits Anfang Oktober mit der Anzucht beginnen.

 

Winterschnitt

Ein Winterschnitt erfolgt bei sommer- und herbstblühenden Ziersträuchern wie z.B. Philadelphus und Hypericum, die an den im laufenden Jahr getriebenen Jungzweigen blühen. Dies ist auch der richtige Termin für den Schnitt von laubabwerfenden Waldgehölzen, die vorüberwiegend wegen ihrer Laubschönheit im Garten gehalten werden. Eine Ausnahme besteht allerdings bei den Blütensträuchern, die im Sommer und Herbst blühen. Gehölze mit sehr markreichem Holz, wie Buddlein schneidet man erst nach den strengen Frostperioden im Februar oder März ab. Sommerblühende Kletter- und Schlinggehölze können im Allgemeinen auch unmittelbar nach der Blüte geschnitten werden.

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